Das Kanu

Im deutschsprachigen Raum ist das Wort Kanu der Oberbegriff für alle Wassersportgeräte, die in Blickrichtung mit Paddeln gefahren werden. Die meist verwendete Gattung sind Kajaks und Kanadier.

Der Begriff Kanu, so wie es oft auch bekannt ist, stammt von der Eindeutschung des englischen Begriffs canoe und wird für offene Kanadier verwendet.

Canoe wurden alle offene Kanadier bezeichnet so wie man sie auch noch von den Indianern kannte.

Es gab Einbaumfunde von 6000- 4000 v. Chr. aus Schottland. Das Einbaum - Kanu war der Ursprung der Kanus.


Heute gibt es viele verschiedene Kanadiersorten:

- Faltkanadier
- Aluminium - Kanadier
- Holzkanadier
- Kanadier aus PE (Polyethylen)
- Kanadier aus GFK (Glasfaser)
- Kanadier aus Armerlite
- Schlauchboote

Diese Arten werden alle mit sogenannten Stechpaddeln gefahren und sind die gemütlichere Art für den Wassersport. Sie bieten sich daher sehr gut für Familienausflüge mit Kindern sowie für größere Gruppen an.


Vorteil des Kanadiers:

Der meist oben offene Kanadier verträgt eine höhere Zuladung gegenüber dem Kajak und lässt sich auch durch die offene Art viel leichter beladen.


Nachteil gegenüber dem Kajak:

Durch die bulligere Form des Kanadiers ist er wesentlich langsamer und schwerer als ein Kajak.